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Was ist ein AI-Risikoregister?
Ein AI-Risikoregister ist eine strukturierte Aufzeichnung, in der eine Organisation dokumentiert, was bei ihren KI-Systemen schiefgehen kann, wie wahrscheinlich und wie schwerwiegend dies ist, welche Kontrollen das Risiko reduzieren und welches Restrisiko nach Anwendung der Kontrollen verbleibt. Artikel 9 des EU AI Act verlangt die Einrichtung, Umsetzung und Aufrechterhaltung eines Risikomanagementsystems über den gesamten Lebenszyklus von Hochrisiko-KI-Systemen hinweg — diese Vorlage überführt diese Anforderung in ein praktisches, messbares und auditfähiges Dokument.
Was Sie erhalten (3-Dateien-Bundle)
- Excel-Vorlage — 8 Arbeitsblätter: Deckblatt, Dashboard, Risikoregister (24 Spalten), Maßnahmenplan, Risikokatalog, Matrix & Methodik, Audit Trail, Anleitung & Legende.
- PDF-Benutzerhandbuch (15 Seiten) — 5×5-Methodik, spaltenweise Erläuterungen, Dashboard-Anleitung, Glossar und regulatorische Verweise.
- PDF-Checkliste zur Risikoidentifikation (1 Seite) — eine schnelle 7-Bereiche-Prüfung für jedes KI-System.
Hauptfunktionen
- Katalog mit 40 KI-Risiken in 7 Bereichen, basierend auf dem MIT AI Risk Repository (CC BY 4.0).
- 5×5-Bewertungsmethodik (Wahrscheinlichkeit × Auswirkung) mit automatischer Bewertung des inhärenten Risikos und des Restrisikos.
- Farbcodierte Risikostufen: Niedrig (1–4), Mittel (5–9), Hoch (10–15), Kritisch (16–25).
- Risikoappetit: Restrisiko ≤ 9 wird automatisch als akzeptabel markiert.
- Automatisiertes Dashboard — 4 KPI-Karten, eine 5×5-Heatmap und 4 selbstaktualisierende Diagramme.
- 12 vorausgefüllte Beispielrisiken und 12 Behandlungsmaßnahmen als Ausgangspunkt.
- Dropdown-Listen, bedingte Formatierung und Audit Trail zur Unterstützung von Artikel 12 (Aufzeichnungspflichten).
Compliance und Standards
Framework | Relevanz
- EU AI Act | Verordnung (EU) 2024/1689 — Art. 9 (Risikomanagement), Art. 10, 12, 14, 15, 72, 73.
- ISO/IEC 23894:2023 | Risikomanagement für künstliche Intelligenz.
- ISO/IEC 42001:2023 | Managementsystem für künstliche Intelligenz (AIMS).
- ISO 31000:2018 | Risikomanagement — Optionen zur Risikobehandlung.
- DSGVO | Verordnung (EU) 2016/679 — DSFA und Datenschutz.
MIT AI Risk Repository | Slattery et al. (2024), arXiv:2408.12622 — Risikotaxonomie.
Für wen ist es gedacht?
- Compliance Officers und Datenschutzbeauftragte, die Risikobewertungen und Risikokommunikation leiten.
- Risikomanager, die Wahrscheinlichkeit und Auswirkung bewerten und Kontrollen definieren.
- Verantwortliche für KI-Systeme und IT-Teams, die Risiko- und Kontrollinformationen bereitstellen.
- Geschäftsleitung und Interne Revision, die Dashboard und Maßnahmenstatus überwachen.
So funktioniert es (5 Schritte)
- Identifizieren — wählen Sie relevante Risiken aus dem Katalog aus oder fügen Sie eigene Risiken hinzu.
- Bewerten — geben Sie Wahrscheinlichkeit und Auswirkung ein (1–5); Scores und Risikostufen werden automatisch berechnet.
- Kontrollen — beschreiben Sie bestehende Kontrollen und geben Sie die Bewertung des Restrisikos ein.
- Behandeln — wählen Sie eine Option (vermeiden, mindern, übertragen, akzeptieren) und eröffnen Sie eine Maßnahme.
- Überwachen — das Dashboard aktualisiert sich; verfolgen Sie Heatmap und Status.
Technische Anforderungen
Microsoft Excel 2016 oder neuer, LibreOffice Calc oder Google Sheets. Keine Makros, keine Installation, kein Abonnement. Einmaliger Kauf, dauerhafte Lizenz für interne Nutzung, unbegrenzte Bearbeitung.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ein AI-Risikoregister ist eine Aufzeichnung, in der eine Organisation die Risiken ihrer KI-Systeme dokumentiert — Wahrscheinlichkeit, Auswirkung, bestehende Kontrollen und Restrisiko —, um Artikel 9 des EU AI Act einzuhalten. Diese Vorlage wird als Excel-Datei mit einem Katalog von 40 Risiken, einer 5×5-Methodik und einem automatisierten Dashboard bereitgestellt.
Wer muss nach dem EU AI Act ein Risikoregister führen?
Anbieter und Betreiber von Hochrisiko-KI-Systemen (Art. 6 und Anhang III) müssen gemäß Artikel 9 ein Risikomanagementsystem einrichten. Ein Risikoregister ist das praktische Werkzeug, mit dem diese Anforderung über den gesamten Lebenszyklus des Systems hinweg dokumentiert und aufrechterhalten wird.
Worin unterscheidet sich ein Risikoregister von einem KI-Register bzw. einer KI-Inventarliste?
Ein KI-Register beantwortet die Frage: „Welche KI-Systeme haben wir?“ (Inventar, Verantwortlicher, Klassifizierung). Ein Risikoregister beantwortet die Frage: „Was kann schiefgehen und wie kontrollieren wir es?“ (Wahrscheinlichkeit, Auswirkung, Kontrollen, Restrisiko). Beide werden über eine gemeinsame System-ID verknüpft. B. AI-001.
Was enthält die Vorlage?
Das Bundle enthält drei Dateien: eine Excel-Vorlage (8 Arbeitsblätter, 24 Spalten, 40 Risiken, Dashboard), ein 15-seitiges PDF-Benutzerhandbuch und eine 1-seitige PDF-Checkliste zur Risikoidentifikation.
Benötige ich spezielle Tools oder Programmierkenntnisse?
Nein. Die Vorlage funktioniert in Excel, LibreOffice und Google Sheets, ohne Makros und ohne Installation. Alle Formeln zur Risikobewertung sind bereits integriert — Sie geben lediglich Wahrscheinlichkeit, Auswirkung und Kontrollen ein.
Ist die Vorlage an ISO 42001 und ISO 23894 ausgerichtet?
Ja. Die Methodik folgt ISO/IEC 23894 (KI-Risikomanagement) und ISO 31000, und die Struktur unterstützt ein Managementsystem für künstliche Intelligenz gemäß ISO/IEC 42001. Verweise auf Artikel des EU AI Acts sind direkt in der Vorlage enthalten.
Kann ich die Vorlage an meine Organisation anpassen?
Ja. Die Vorlage ist vollständig editierbar — Sie können Risiken hinzufügen, Kontrollen ändern, Schwellenwerte für den Risikoappetit anpassen und den Katalog um eigene Risiken erweitern.











